Hier ist eine unverbindliche Bedienungsanleitung zum Programm: HQPlayer Embedded – Signalyst.

HQPlayer Embedded Konfiguration

Wer HQPlayer Desktop verwendet, findet die gezeigten Einstellungen in etwas bedienerfreundlicheren Masken (hier nicht gezeigt). HQPlayer Embedded ist dagegen recht unübersichtlich. Aber zum Glück musst du dich da nur einmal durchkämpfen, bis es läuft. Es muss kein Bildschirm angeschlossen werden. Gib einfach in einen beliebigen Browser http://hqplayer.local:8088/ ein und der HQPlayer wird automatisch gefunden.

Der Standard-Benutzername für die Weboberfläche ist „hqplayer“ und das Standard-Passwort ist „password“. Du kannst dies unter „Authentication“ ändern.

Für die Schnellleser fange ich mit den zwei wichtigsten Seiten an: die Konfiguration für das Upsampling und die Matrix unter anderem für die Convolution (Raumkorrektur).

Configuration Teil I

Diese Seite ist leider etwas unübersichtlich. Im oberen Teil finden sich die Einstellungen für den allgemeinen Betrieb wie Lautstärke und CPU Auslastung und im unteren Teil spezielle Einstellungen für DSD und PCM. Fangen wir mit dem oberen Teil an.

FeldErläuterung
(1) ConfigurationKlicke oben in der Adressbar auf „Configuration“, damit du zu den Einstellungen kommst.
(2) Output ParameterIn dieser Reihe findest du zahlreiche Output Parameter. Von links nach rechts:
TitleHier kannst du eine individuelle Bezeichnung eingeben. Diese wird angezeigt, wenn du zum Beispiel die Steuerung über den HQPlayer Client durchführst.
BackendHier stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl. ALSA ist der USB Treiber unter Linux. Den wählst du aus, wenn du den DAC mit USB verbindest. Die bessere Variante ist NAA (Network Audio Adapter). Dabei erfolgt über das Netzwerk per (W)LAN die Weitergabe der Daten an den DAC. Siehe: Was sind bessere Alternativen zu UPnP?
Output modeZur Auswahl stehen Auto, PCM (Puls Code Modulation) oder SDM (Sigma Delta Modulation – DSD). Bei Auto wird das jeweilige Quellformat weiterverwendet. Bei PCM wird jede Quelle in PCM umgerechnet und bei SDM wird alles in DSD umgewandelt.
Fixed volumeWenn diese Option nicht aktiviert ist, kann die digitale Lautstärke per Fernbedienung eingestellt werden. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, wird die Lautstärke auf den eingegebenen Festwert eingestellt. Grundsätzlich sollst du die Lautstärke nie auf 0 dB einstellen, da sonst ein Clipping möglich ist. Ein guter Ausgangswert liegt zwischen -3 bis -4 dB.

Mit der neuen HQPlayer-Version 5 kannst du für die optimale feste Lautstärke auch „optimal ISO“ auswählen. Diese Einstellung verwendet einen speziellen mathematisch optimalen Wert mit Spielraum für normale Inter-Sample-Overs. Die Einstellung zum dB-Wert wird dadurch überschrieben und kannst du deshalb so lassen wie sie ist.
Max/Min volumeHier grenzt du die Bandbreite der Lautstärkeregelung ein.
Startup volumeWenn die Lautstärke nicht fix ist, legst du hier den Startpunkt der Lautstärke fest.
PCM gain compensationAuf der Hilfeseite (siehe Bild unten) findest du die Kompensationseinstellungen für diverse DACs oder Chips. Die Kompensation ist hilfreich, wenn du Vergleiche zwischen PCM und DSD durchführst. Die Lautstärke wird dann entsprechend angeglichen.
Adaptive volumeIn jeder Audiodatei können Informationen darüber gespeichert werden, welche Lautstärkeänderung erforderlich wäre, um jeden Titel oder jedes Album mit einer Standardlautstärke abzuspielen. Siehe ReplayGain 2.0 Spezifikation. Wenn diese Daten vorliegen, erfolgt mit der Aktivierung eine Linearisierung der Lautstärke. Diese Funktion wirkt sich leider nur aus, wenn eigene Musikfiles von der Festplatte abgespielt werden oder das Streaming vom HQPlayer Client aus erfolgt. Bei Roon ist diese Funktion Wirkungslos.
ChannelsDer HQPlayer ermöglicht die Wiedergabe von Mehrkanalsystemen. Beim üblichen Stereo Setup gibst du 2 Channels ein.
FFT filter lengthDiese Einstellung wirkt sich nur beim entsprechenden Filter bei DSD Quellen aus.
Idle timeDiese Einstellung verhindert den Leerlauf der CPU, wenn die Wiedergabe endet. Das ist praktisch für besonders rechenintensive Anwendungen wie DSD Upsampling. So startet die Wiedergabe schneller bei der manuellen Auswahl des nächsten Titels, sofern es innerhalb der festgelegten Sekunden erfolgt.
DSP pipelinesDiese Einstellung betrifft die möglichen Kanäle in der Matrix und soll den genutzten Channels entsprechen. Bei Stereo also zwei Kanäle. Diese Einstellung ist sehr wichtig, weil sie die Menge an Threads und Arbeitsspeicher reduzieren hilft.
(3) OptionsDie Optionen betreffen folgende Einstellungen:
Pre before meterDer HQPlayer Client ermöglicht eine Spektralanalyse und zeigt das Frequenzspektrum der Quelldatei an. Wenn du diese Einstellung aktivierst, erfolgt eine Vorverarbeitung und du kannst zum Beispiel die Wirkung des 20 kHz Filters sehen. Für mich interessanter ist, ob bei HiRes Mogelpackungen in der Quelldatei zu sehen sind. Diese Einstellung lasse ich deaktiviert.
Auto rate familyDiese Einstellung bewirkt, dass ein Upsampling immer mit derselben Basisrate der Quelldatei erfolgt. Also ausgehend von 44.1 kHz erfolgt zum Beispiel ein Upsampling auf 705,6 kHz und bei 48 kHz auf 768 kHz. Diese Einstellung ist für bestimmte Filter (Integer) wichtig, da sie sonst nicht funktionieren.
Quick pauseDamit wird die Pause zwischen einem Umschaltvorgang von einer Quellrate zur nächsten verringert. Wenn es dabei zu hörbaren Störungen kommt, solltest du diese Einstellung nicht verwenden.
Short bufferDamit kannst du den FIFO Puffer (first in first out) des HQPlayers beeinflussen. Ein sehr kurzer Puffer verringert die Latenzen und führt zu einer schnelleren Reaktion. Grundsätzlich sind geringste Latenzen immer eine gute Sache. Es kann aber auch zu Aussetzern führen.
Multicore DSPDiese Einstellung ist für das HQPlayer OS besonders wichtig. Es stehen folgende Optionen zur Verfügung:

– Bei „Auto“ ist die automatische Erkennung und Konfiguration aktiv und die Engine kann eine beliebige Anzahl von Kernen verwenden. Für eine optimale Leistung wird empfohlen, die automatische Erkennung zu verwenden.

– Bei „Off“ wird die Verarbeitung für Fälle optimiert, in denen die Anzahl der Kerne gleich oder geringer ist als die Anzahl der Ausgabekanäle. Zum Beispiel Dual-Core-CPUs, wenn die Ausgabe in Stereo erfolgt.

– Bei „On„wird die Verarbeitung für moderne Multi- Core-CPUs mit einer viel höheren Kernanzahl als Anzahl der Ausgabekanäle optimiert. Da diese Parallelisierung den Verarbeitungs-Overhead erhöht, steigt auch der gesamte CPU-Zeitverbrauch. Wenn bei der Einstellung „Auto“ Leistungsprobleme auftreten, ist es in der Regel sinnvoll, diese Option zu verwenden. Diese Einstellung hat sich ab der HQPlayer Version 5 für den Intel® Core™ i9-13900K Prozessor als die Beste herausgestellt und wird für den fis Audio PC verwendet.
E-CoresHochleistungs-CPUs wie der von uns verwendete Intel® Core™ i9-13900K Prozessor nutzen für rechenintensive Aufgabe die P-Cores (Power Cores) und für leichtere Aufgaben die E-Cores (Efficiency Cores). Bisher war es so, dass die E-Cores im HQPlayer OS nur für Nebentätigkeiten sehr gering in Anspruch genommen wurden. Ich hatte deshalb die E-Cores bis auf zwei alle deaktiviert. Mit der Version 5.4.1 ist es nun möglich die Filterberechnungen auf E-Cores auszulagern. Die erlaubten Werte sind wie folgt:

– „Default„: Standardmäßige (normale) Kernzuweisung.

– „DSP pool„: E-Cores werden für den generischen DSP-Verarbeitungspool zugewiesen.

– „Filter„: E-Cores werden für Ratenumwandlungsfilter zugewiesen. Diese Einstellung wird für den fis Audio PC verwendet.
Blocks per cycleBlock pro Zyklus ist eine Metrik, welche die Leistungsfähigkeit einer CPU (Central Processing Unit) beschreibt, insbesondere in Bezug auf die parallele Verarbeitung von Befehlen. Diese Metrik bezieht sich auf die Anzahl der Befehlsblöcke (auch als Instruktionen oder Operationen bezeichnet), die eine CPU in einem einzigen Verarbeitungszyklus ausführen kann.

Mit der HQPlayer Version 5.4.0 ist eine neue Administrationsmöglichkeit hinzugekommen. Die Anzahl der Blocks wird durch die Größe des CPU Caches und der RAM Geschwindigkeit beeinflusst. Wenn die Einstellung auf „Standard“ gesetzt ist (Default), wird der Wert basierend auf der erkannten Menge an CPU-Cache usw. automatisch konfiguriert. Diese Einstellung kann in der HQPlayer Log-Datei abgefragt werden. Bei einem Intel® Core™ i9-13900K Prozessor wird „Large cache, using large block size“ dokumentiert.Die Verarbeitung von mehr Blöcken auf einmal reduziert den Overhead, insbesondere wenn eine GPU verwendet wird. Während die Verarbeitung von weniger Blöcken auf einmal hilft, die meisten Daten im CPU-Cache zu halten und damit die Latenzen verringert. Für den fis Audio PC funktioniert ein recht kleiner Block von „4“ recht gut. Bei Problemen wählst du am Besten „Auto“.
UPnPDas Produkt HQPlayer Embedded ermöglicht den Betrieb mit UPnP (Universal Plug and Play), was beim HQPlayer Desktop nicht möglich ist. Ich bevorzuge NAA, siehe: Was sind bessere Alternativen zu UPnP? Wenn du UPnP nutzt, kannst du mit der Option „Freewheel“ den Track in einem Rutsch in den Arbeitsspeicher laden.
(4) Log fileDiese Option ist für Problemanalysen sehr nützlich. Aktiviere es und du kannst dann in der Adressleiste mit Klick auf „Log“ die Protokolldatei einsehen.
(5) HelpAuf einigen Seiten wie dieser wird eine Hilfedatei angezeigt und ergänzt somit das Handbuch.
Configuration Teil I

Configuration Teil II

Mit den folgenden Einstellungen legst du fest, wie mit DSD Quellen umgegangen wird und wie ein Upsampling auf PCM oder DSD erfolgen soll. Vergiss nicht alle Einstellungen mit „Apply“ zu bestätigen.

FeldErläuterung
(1) Direct SDMDiese Einstellung betrifft nur DSD Quellen. Wenn es aktiviert ist, dann erfolgt eine Bitperfekte Weitergabe an den DAC. Die weiteren Einstellungen findest du unter „Help“ sehr gut erklärt.
(2) PCM OutputWenn du als Output mode PCM festgelegt hast, dann wirken diese Einstellungen.
1x FilterWenn die Quellrate unter 50 kHz liegt (also zum Beispiel für Basisraten wie 44,1 kHz oder 48 kHz), dann zieht der ausgewählte Filter. Siehe: Audio PC HQPlayer Filtereigenschaften.
Nx FilterFür höhere Quellraten (HiRes z. B. ab 88,2 kHz bzw. ab 96 kHz) wird dieser Filter verwendet. Siehe: Audio PC HQPlayer Filtereigenschaften.
DithersDithers and noise-shapers randomisieren Quantisierungsfehler.
Sample rateHier kannst du die Ausgaberate fixieren auf zum Beispiel 96 kHz, weil der DAC so vielleicht am besten spielt. Oder du stellst es auf Auto, so dass zum Beispiel maximal die im Feld „Rate limit“ angegebene Sampling Rate skaliert wird.
Rate limitDie maximal mögliche Samplingfrequenz für das Upsampling.
(3) DSD OutputWenn du als Output mode DSD festgelegt hast, dann wirken diese Einstellungen.
1x OversamplingWenn die Quellrate unter 50 kHz liegt (also zum Beispiel für Basisraten wie 44,1 kHz oder 48 kHz), dann zieht der ausgewählte Filter. Siehe: Audio PC HQPlayer Filtereigenschaften.
Nx OversamplingFür höhere Quellraten (HiRes z. B. ab 88,2 kHz bzw. ab 96 kHz) wird dieser Filter verwendet. Siehe: Audio PC HQPlayer Filtereigenschaften.
ModulatorDie Wahl des Modulators ist wichtig, macht er doch 50% des Klangs aus (die anderen 50% liegen bei den Filtern). Siehe: Audio PC HQPlayer Modulatoren.
Bit rateDie Feldbezeichnung ist etwas verwirrend, weil es die DSD Rate ist. Bei DSD64 (SACD) wären das 2822,4 kHz (44,1 kHz x 64). Bei „Auto“ geht die Rate bis maximal zum Limit, ansonsten kannst du die Ausgaberate fixieren.
Rate limitDie maximal mögliche DSD Rate für das Upsampling.
(4) ALSA OutputDiese Einstellungen wirken, wenn du unter „Backend“ die Ausgabe mit ALSA vorgegeben hast.
DeviceDas Gerät (z. B. DAC) wird automatisch angezeigt, wenn es erkannt wurde. Bei mehreren Geräten wird eine Liste angezeigt.
Channel offsetDiese Einstellung ist nur für Mehrkanalgeräte wichtig, siehe Erläuterungen unter „Help“.
DAC bitsBei „0“ wird der richtige Wert aus dem DAC gelesen. Bei manchen Schnittstellen wie S/PDIF ist das nicht möglich und du musst den Wert selbst setzen. Manche DACs gaukeln aber auch nur vor 32 Bit zu können, tatsächlich erzielen sie die beste Leistung vielleicht bei 24 Bit oder 16 Bit. Jussi Lako veröffentlicht gelegentlich Messungen und vielleicht ist dein DAC dabei.
Buffer timeDas Festlegen des Werts auf 0 bedeutet Standardpuffergröße. Du kannst die Latenzen mit einer Reduzierung des Puffers verringern. Bei Aussetzern oder Knistern sind 100 ms manchmal hilfreich. Siehe: Wie stellst du die Datenpuffer bei USB und LAN richtig ein?
DoPManche DACs unterstützen nicht die direkte DSD Wiedergabe, dafür aber DoP (DSD over PCM).
48k DSDDie meisten DACs, die DSD unterstützen, unterstützen DSD nur beim Vielfachen der Basis-Abtastrate von 44,1 kHz. Wenn die Quelldatei eine Basisrate von 48 kHz hat ist es immer besser ein ganzzahliges Upsampling durchzuführen. Wenn dein DAC dies unterstützt, aktiviere diese Option. Alle DACs von T+A unterstüzen beispielsweise diese Option.
(5) NAA OutputDiese Einstellungen wirken, wenn du unter „Backend“ die Ausgabe mit Netzwerk-Audioadapter (NAA) vorgegeben hast.
DeviceDas Gerät (z. B. DAC) wird automatisch angezeigt, wenn es erkannt wurde. Bei mehreren Geräten wird eine Liste angezeigt.
DAC bitsBei „0“ wird der richtige Wert aus dem DAC gelesen. Bei manchen Schnittstellen wie S/PDIF ist das nicht möglich und du musst den Wert selbst setzen. Manche DACs gaukeln aber auch nur vor 32 Bit zu können, tatsächlich erzielen sie die beste Leistung vielleicht bei 24 Bit oder 16 Bit. Jussi Lako veröffentlicht gelegentlich Messungen und vielleicht ist dein DAC dabei.
Buffer timeDas Festlegen des Werts auf 0 bedeutet Standardpuffergröße. Du kannst die Latenzen mit einer Reduzierung des Puffers verringern. Siehe: Wie stellst du die Datenpuffer bei USB und LAN richtig ein?
DoPManche DACs unterstützen nicht die direkte DSD Wiedergabe, dafür aber DoP (DSD over PCM).
48k DSDDie meisten DACs, die DSD unterstützen, unterstützen DSD nur beim Vielfachen der Basis-Abtastrate von 44,1 kHz. Wenn die Quelldatei eine Basisrate von 48 kHz hat ist es immer besser ein ganzzahliges Upsampling durchzuführen. Wenn dein DAC dies unterstützt, aktiviere diese Option. Der T+A SD(V) 3100 HV DAC unterstüzt beispielsweise diese Option.
iPv6NAA funktioniert normalerweise zuverlässiger, wenn die IPv6-Unterstützung aktiviert ist. IPv6 unterstützt die automatische Konfiguration für lokale Netzwerke. Wenn du diese Option aktivierst, muss im Router auch IPv6 aktiviert sein.
Profile nameDie Konfiguration kannst du unter einem Namen deiner Wahl abspeichern. Mit dem HQPlayer Client kannst du das Profil on the fly laden. Dadurch kannst du schnell Klangunterschiede testen oder für bestimmte Aufnahmen die ideale Konfiguration auswählen.
Configuration Teil II

Matrix

Die Matrix ist mittlerweile ein mächtiges Werkzeug geworden. Sie ermöglicht für Mehrkanalsysteme vielfältige Einstellungen wie Convolution (Faltung für die Raumkorrektur), Equalizerfunktionen, die Anlage von Profilen, DAC-Korrekturen, Crossfeed für Kopfhörer, Loudness, RIAA Entzerrung für Plattenspieler und einiges mehr.

Bitte beachte, dass du Convolution nicht aktiviert hast (siehe Reiter links vor der Matrix). Sonst kommt es zu einer doppelten Verarbeitung. Du kannst dasselbe und noch mehr in der Matrix tun. Und du kannst für unterschiedliche Zwecke mehrere Profile für die Raumkorrektur anlegen. Ich verwende daher für die Convolution für mein 2-Kanalsystem nur noch die Matrix.

Siehe: Wie erstelle ich einen Faltungsfilter für die Raumkorrektur?

FeldErläuterung
(1) MatrixKlicke oben in der Adressbar auf „Matrix“, damit du zu den Einstellungen kommst.
(2) Matrix parametersHier findest du allgemeine Einstellungen wie folgt:
enabledDamit irgendeine Einstellung in der Matrix zur Anwendung kommt, muss du dieses Feld aktivieren. Vergiss nicht unten auf „Apply“ zu klicken, damit die Einstellungen wirksam werden.
EngineDiese Einstellung betrifft die Convolution Engine, also die Raumkorrektur. Overlap-add ist vorbelegt. Overlap-save verbrennt normalerweise etwa 1,5x mehr Rechenleistung. Mathematisch sollten beide Methoden angesichts der Ausgabeauflösung das gleiche Ergebnis liefern. Aber beide Optionen werden angeboten, falls jemand einen Fall findet, in dem er aus irgendeinem Grund anders klingen würde.
Expand HFIm Gegensatz zu Roon können im HQPlayer nur Faltungsfilter mit „einer“ Abtastrate hinterlegt werden. Wenn diese Option aktiviert ist, kann ein Faltungsfilter mit zum Beispiel 44.1 kHz auch für eine Quellrate von 96 kHz verwendet werden. Das Skalieren eines Filters mit höherer Abtastrate auf niedrigere Abtastraten ist etwas einfacher als das Skalieren eines Filters mit niedrigerer Abtastrate für höhere Raten.

Deshalb wird die Verwendung von 384 kHz-Faltungsfiltern im 64-Bit Gleitkommaformat empfohlen, so wie es zum Beispiel mit Acourate – AudioVero möglich ist.
IIR to FIRDies ist eine Spezialeinstellung, wenn zum Beispiel parametrische EQs in FIR (linear phase) umgewandelt werden sollen.
Profile NameHier können verschiedene Profile angelegt werden. Zur Vorgehensweise: konfiguriere erst alle Einstellungen in der Matrix und verprobe sie. Wenn alles wie gewünscht funktioniert, erstellst du einen Profilnamen. Anschließend klickst du auf „Save Profile“. Das machst du auch, wenn du ein bereits hinterlegtes Profil ändern möchtest. Hier erscheint der Name bereits in der Liste.

Um ein angelegtes Profil zu laden, wählst du es aus der Liste aus. Anschließend klickst du auf „Load Profile“.

Wenn das Profil oder die gesetzten Einstellungen beim Neutstart automatisch geladen werden sollen, musst du im letzten Schritt immer die Schaltfläche „Apply“ klicken.
(3) PipelinesDie Matrix ermöglicht die Konfiguration von bis zu 128 Kanälen. Im Bild sind nur zwei Kanäle zu sehen, weil unter „Configuration“ die DSP-Pipelines auf „2“ administriert wurden.

Im Bild ist zu sehen, dass zwei Impulsdateien geladen wurden. Diese Faltungsdateien wurden für die Raum- und Lautsprecherkorrektur mit Acourate – AudioVero erstellt. Um Clipping zu vermeiden, gebe ich immer einen Gain von -3 dB ein.
Wenn du beispielsweise REW anstelle von Acourate verwendest, erstellt es immer Korrekturen basierend auf parametrischem EQ (seinem nativen Betrieb). In einem solchen Fall ist es besser, die IIR-Filtereinstellungen einfach als .txt-Datei zu exportieren und diese in HQPlayer zu importieren. Der Vorteil ist die leichtere Verarbeitung und Unabhängigkeit von der Abtastrate. Weil solche Parameter keine Abtastrate haben. Der Nachteil ist, dass das Timing (die Phase) nicht korrigiert wird.

Du kannst auch direkt „IIR“-Plugin-Werte erfassen. Die Syntax wird unter „Help“ (Klick auf der Maske oben rechts) beschrieben. Oder wenn du riaa eingibst, wird die RIAA Entzerrung verwendet.
(4) Post processDie nachfolgenden Einstellungen kannst du zusätzlich zur Convolution oder allein administrieren.
DAC correctionAls eines der interessantesten Neuerungen wurde die DAC Korrektur veröffentlicht. Es ist nicht ganz klar, was Jussi Laako da programmiert hat. Auf eine Frage antwortete er: „Sowohl der Frequenz- als auch der Phasengang werden korrigiert. Aber du schaust dir nur FFT-Dinge an, also wirst du nicht alles sehen…

Fest steht, dass ein DAC von Jussi Laako nach bestimmten Kriterien durchgemessen wird und daraus die Korrektur erstellt wird. Deshalb muss sich dein DAC in der Liste der unterstützten DACs befinden. Sonst wird eine Korrektur nicht angeboten. Die DAC correction support – Signalyst Liste wird beständig erweitert.

Die Korrekturdateien werden aus der Cloud geladen. Die Rechenlast ist laut den Berichten recht hoch, soll aber klanglich überzeugen.
Bauer cross-feedCrossfeed ist für das Hören mit Kopfhörern. Es mischt einen Teil des linken Kanals in den rechten Kanal und umgekehrt, während Filter und Verzögerungen angewendet werden, die das Hörerlebnis so simulieren, als ob über Lautsprecher gehört wird.
LoudnessLoudness ist eine volumenadaptive Lautstärkeregelung mit einstellbaren Parametern. Aufnahmen sollen so wiedergegeben werden, dass sie bei unterschiedlichen Lautstärken einen ähnlichen Höreindruck ergeben.

Diese Einstellung funktioniert natürlich nur, wenn du die Lautstärke digital mit dem HQPlayer regelst. Wenn du stattdessen einen Vorverstärker verwendest, ist diese Konfiguration nutzlos.
Matrix

Interessant ist auch die Plotfunktion.

FeldErläuterung
(1) MatrixKlicke oben in der Adressbar auf „Matrix“, damit du zu den Einstellungen kommst.
(2) PlotMarkiere die Pipelines, die du plotten möchtest und klicke anschließend auf die Schaltfläche „Plot“.
(3) MagnitudeAm Beispiel der RIAA Entzerrung siehst du, wie der Bass deutlich angehoben und der Hochton gesenkt wird.
(4) PhaseHier wird der Phasenverlauf gezeigt.
Plot

Main (Startseite)

Dies ist die erste Seite, welche mit Eingabe von http://hqplayer.local:8088/ angezeigt wird.

Wenn du weiter runterscrollst, kannst du den Player im Web Browser bedienen. Wobei es sich um einen Notbehelf handelt. Verwende stattdessen lieber zum Beispiel den HQPlayer Client oder Roon.

FeldErläuterung
(1) MainKlicke oben in der Adressbar auf „Main“, damit du zu den Einstellungen kommst.
(2) OutputIn dieser Tabelle werden die Daten für den Output angezeigt. Von links nach rechts:
State: PlayingEs wird gerade etwas abgespielt.
Tracks 1/11Track 1 von insgesamt 11 Tracks wird gerade abgespielt.
Limits: 0 Es bestehen keine Probleme bezüglich Clipping. wenn hier etwas angezeigt wird, reduziere unter „Configuration“ den Gain.
Apod: 0Es bestehen keine Probleme bei der Wiedergabe hinsichtlich Apodisierung. Wenn der Apodisierungszähler anschlägt, verwende einen Apodisierungsfilter. Siehe Audio PC HQPlayer Filtereigenschaften.
Mode: SDM (DSD)Die Wiedergabe erfolgt in DSD statt PCM
Filter: poly-sinc- gauss-xlaEin anspruchsvoller apodisierender extra langer Gaußscher Polyphasen-Sinc-Filter mit extrem hoher Dämpfung. Optimaler Zeit-Frequenzgang. 
Shaper: ASDM7EC-lightEin 1-Bit-Delta-Sigma-Modulator siebter Ordnung mit erweiterter Kompensation, siehe Audio PC HQPlayer Modulatoren.
Output: 22579200/1/2Die Ausgabe erfolgt mit DSD512 (44,1kHz x 512) / 1Bit / 2Kanal
Offload: C Eine nVidia-GPU (Grafikkarte) kann verwendet werden, um die Verarbeitung für Filter und Convolution (Faltung) teilweise von der CPU auf die GPU zu entladen. Hier erfolgt kein Offload.
(3) InputIn dieser Tabelle werden die Daten für den Intput, also von der Quelldatei, angezeigt. Von links nach rechts:
Length: 3.43Anzeige des Tracks in Minuten.
Artist etc.Anzeige der Metadaten falls vorhanden.
Format: 44100/2/16 1 MbpsQuelle mit 44.1kHz / 2 Kanal / 16 Bits, Datenübertragung mit 1.411,2 kbps (44,1 x 2 x 16).
(4) CoverAnzeige des Albums, wenn vorhanden.
(5) PlayerPlayer Tasten
(6) Output parametersLautstärke, Ausgabemodus, Filter, Modulatoren und die Ausgaberate können on the fly geändert werden, zum Beispiel für Vergleichszwecke.
(7) AlbumAlle Titel des Albums werden angezeigt.
Main

Input

Über den Reiter „Input“ kannst du Playlisten laden, Internetradio hören oder eine CD abspielen.

Oben im Beispiel spielte ich Internetradio ab. Im HQPlayer Client wurde eine Bitrate von 128 kbps angezeigt, also noch nicht mal 1/10 einer CD (1.411,2 kbps). Immerhin wird ein Frequenzspektrum von knapp 17 kHz erreicht. Mit dem Upsampling auf DSD512 hörte sich das richtig gut an.

Network/Mounts

Für den fis Audio PC empfehlen wir eine duale PC Konfiguration. So sollen sich die Musikfiles idealerweise auf einem zweiten PC oder auf einem NAS befinden. Siehe: Audio PC & Control PC.

Um eigene Musikfiles einzubinden, welche im Netzwerk (z. B. auf einem NAS) zur Verfügung stehen, musst du den Netzwerkpfad unter NetworkMounts hinterlegen. Am Beispiel eines freigegebenen Windows Ordners könnte die Freigabe wie folgt aussehen:

Share: \\DEINSERVERNAME\ggf. Unterordner
Username: DEIN NAS NAME
Password: DEIN PASSWORD
eventuell Aktivierung SMB/CIFS v1

Library

Um deine Musikbibliothek im HQPlayer zu finden, muss du die enstprechenden Laufwerke einlesen.

Unter Path wählst du „/smb“ aus und klickst auf Scan. Voraussetzung ist das vorherige Mounten des Laufwerks, wie oben beschrieben. Für Musikfiles, die sich intern auf dem Audio PC befinden, kannst du alternativ „/storage“ oder „/run/Media/“ ausprobieren. Nicht gleich ungeduldig werden, denn je nach Größe kann es dauern bis alles eingelesen wurde. Wenn alles funktioniert hat, kannst du die Musik abspielen. Das kannst du sogar im Browser bedienen. Klick einfach nebem dem Album auf die Play-Taste.

Ich will nicht verschweigen, dass mich die Scan Funktion schon einige Nerven gekostet hat. Sehr viel einfacher ist es dafür Roon zu nutzen. Siehe: Komfortable Bedienung und bester Klang – geht das?

Backup und Restore

Wenn alles eingerichtet ist, empfehle ich dringend die Backup Funktion zu nutzen. Diese speichert sogar Faltungsfiles und die Lizenzdaten mit ab. Wenn du eine neue HQPlayer Version installierst, dann kannst du mit Restore den ursprünglichen Zustand wiederherstellen.

About

Hier kannst du den Fingerprint (Hardwarekennung) auslesen, welche du für den Kauf der Lizenz benötigst. Anschließend bekommst du die Lizenz in .html Form zugesandt, welche du zur Aktivierung hochladen musst.

Unabhängig davon steht dir die unlizenzierte Version in vollem Funktionsumfang für den Test zur Verfügung. Du musst nur alle 30 Minuten den HQPlayer neu starten.

Log, Shutdown, Reboot und Suspend

Mit Klick auf den Reiter (1) Log kannst du die Log-Datei auslesen (sofern unter „Configuration“ aktiviert). Unten im Bild wird im Log zum Beispiel die IP-Adresse des T+A DACs angezeigt.

Oder du kannst den Rechner (2) runterfahren oder den HQPlayer (3) neu booten oder in den (4) Ruhezustand versetzen.

HQPlayer Tools

Interaktive Konfiguratoren für höchste Klangqualität

HQPlayer Filter Settings

Wähle deine Filter anhand deiner musikalischen und technischen Vorgaben aus. Die Vorschläge und das Ranking sind unverbindlich. Probiere am besten mehrere Filter aus und lass deine Ohren entscheiden.

Musikalische Vorgaben

Egal
Egal
Egal
Frequenzgang & Roll-off
Impulsantwort & Ringing

Technische Vorgaben

Ausgabemodus
Hoch

Musik-Genre

Die Genre-Angaben stammen aus der HQPlayer-Filtertabelle und helfen, Filter nach typischer musikalischer Eignung zu gewichten.

Egal deaktiviert die Genre-Bewertung. Eine konkrete Genre-Auswahl verändert das Ranking, schließt andere Filter aber nicht grundsätzlich aus.

Wirkung: Ranking

Räumlichkeit / Space

Gewichtet Filter, deren HQPlayer-Spezialfokus auf räumlicher Abbildung liegt. Höhere Werte erhöhen die Bedeutung dieser Eigenschaft im Ranking.

0 = Egal entfernt Räumlichkeit vollständig aus der Bewertung.

Wirkung: Ranking

Transienten

Gewichtet Filter mit besonderem Fokus auf zeitliche Abbildung und Transientenwiedergabe. Höhere Werte erhöhen die Bedeutung dieser Eigenschaft im Ranking.

0 = Egal entfernt Transienten vollständig aus der Bewertung.

Wirkung: Ranking

Klangfarben / Timbre

Gewichtet Filter, deren HQPlayer-Spezialfokus auf Timbre bzw. Klangfarben liegt. Höhere Werte erhöhen die Bedeutung dieser Eigenschaft im Ranking.

0 = Egal entfernt Timbre vollständig aus der Bewertung.

Wirkung: Ranking

Frequenzgang, Roll-off und Stopband-Dämpfung

Die Grafik zeigt schematisch, wie ein Low-Pass-Filter den nutzbaren Frequenzbereich vom unterdrückten Frequenzbereich trennt. Sie ist eine Prinzipdarstellung und bildet keinen einzelnen HQPlayer-Filter maßstabsgetreu ab.

Passband
Frequenzbereich, der möglichst unverändert durchgelassen wird. Die Pass Frequency kennzeichnet die obere Grenze dieses Bereichs.
Transition
Übergangsbereich zwischen Passband und Stopband. Hier fällt der Frequenzgang ab. Die Cutoff Frequency liegt innerhalb dieses Übergangs.
Roll-off
Beschreibt die Steilheit des Abfalls. Ein slow roll-off besitzt einen breiteren, flacheren Übergang. Fast, sharp oder very sharp roll-off erreichen das Stopband über einen schmaleren und steileren Übergang.
Stopband
Bereich, in dem unerwünschte Frequenzanteile stark unterdrückt werden. Die Stop Frequency kennzeichnet den Beginn des spezifizierten Stopbands.
Stopband Attenuation
Gibt an, wie stark Signale im Stopband gedämpft werden. Ein größerer negativer dB-Wert bedeutet eine stärkere Unterdrückung.
Bezug zu den HQPlayer-Filtern

Die Filter in HQPlayer enthalten in ihren Beschreibungen häufig Angaben zu Roll-off, Übergangsbreite, Passband und Stopband Attenuation. Diese Angaben beschreiben unterschiedliche Eigenschaften des Filters.

Roll-off und Stopband Attenuation sind nicht dasselbe: Der Roll-off beschreibt vor allem, wie schnell der Frequenzgang im Übergangsbereich abfällt. Die Stopband Attenuation beschreibt dagegen, wie stark unerwünschte Frequenzanteile im Stopband letztlich unterdrückt werden.

Die Grafik dient als visuelle Orientierung für diese technischen Begriffe. Sie ist nicht Bestandteil des Rankings und verändert keine Einstellung.

Wirkung: Information

Impulsantwort, Pre-/Post-Ringing und musikalischer Fokus

Die Grafik veranschaulicht schematisch das Zeitverhalten eines Filters rund um einen kurzen Impuls. Sie zeigt die typischen Unterschiede zwischen Linear Phase, Intermediate Phase und Minimum Phase. Die dargestellten Kurven sind Prinzipdarstellungen und keine Messungen eines konkreten HQPlayer-Filters.

Pre-Ringing
Schwingungen, die zeitlich vor dem Hauptimpuls liegen. Sie treten insbesondere bei linearphasigen Filtern auf.
Post-Ringing
Schwingungen nach dem Hauptimpuls. Je nach Filtertyp kann sich die Ringing-Energie unterschiedlich auf Vor- und Nachschwingen verteilen.
Linear Phase (lp)
Typischerweise symmetrische Impulsantwort mit Pre- und Post-Ringing. In den HQPlayer-Filterbeschreibungen wird diese Variante häufig dem Fokus Räumlichkeit / Space zugeordnet.
Intermediate Phase (ip)
Kompromiss zwischen Linear und Minimum Phase. Pre-Ringing wird gegenüber Linear Phase reduziert, während ein Teil des Ringings in den Bereich nach dem Hauptimpuls verlagert wird. Der musikalische Fokus liegt häufig auf Space + Transienten.
Minimum Phase (mp)
Kein Pre-Ringing; die Ringing-Energie liegt nach dem Hauptimpuls und kann dort stärker konzentriert sein. In den HQPlayer-Filterbeschreibungen wird Minimum Phase häufig dem Fokus Transienten zugeordnet.
Bezug zu den HQPlayer-Filtern

Bei vielen HQPlayer-Filtern weisen Suffixe wie -lp, -ip und -mp auf unterschiedliche Impulsantwort-Varianten hin. Die Filterbeschreibungen verbinden diese Varianten häufig mit einem musikalischen Fokus: lp → Space, ip → Space + Transienten, mp → Transienten.

Diese Zuordnung beschreibt einen möglichen musikalischen Schwerpunkt und keine allgemeingültige Klangbewertung. Die Wahrnehmung hängt vom Filterdesign, vom Musikmaterial, der Wiedergabekette und den persönlichen Prioritäten ab.

Wirkung: Information

Schematischer Frequenzgang eines Low-Pass-Filters mit Passband, Transition, Roll-off und Stopband
Schematische Impulsantwort mit Pre-Ringing, Hauptimpuls und Post-Ringing für Linear-, Intermediate- und Minimum-Phase

PCM Inputrate

Wähle die Samplingrate des PCM-Quellmaterials. Aus der exakten Inputrate ermittelt der Konfigurator automatisch den von HQPlayer verwendeten Filter-Slot und das mathematische Verhältnis zur gewählten Outputrate.

1x Filter / Oversampling
PCM-Quellen ≤ 50 kHz.
Nx Filter / Oversampling
PCM-Quellen > 50 kHz.

Damit werden sowohl Up- oder Downsampling als auch Integer-, 2^x- oder nicht-ganzzahlige Umwandlungen im Hintergrund bestimmt.

Wirkung: Gatekeeper

Outputrate, Auto rate family und Ratio

Auto rate family wird bei PCM standardmäßig eingeschaltet und bei DSD / SDM standardmäßig ausgeschaltet. Ist die Checkbox aktiviert, beschränkt der Konfigurator die Outputraten auf ganzzahlige Verhältnisse innerhalb der passenden Ratenfamilie. Das umfasst sowohl ganzzahliges Upsampling als auch ganzzahliges Downsampling. Damit bleibt die 44,1-kHz- bzw. 48-kHz-Ratenfamilie erhalten.

HQPlayer Embedded: Die Option heißt Auto rate family und wird als Ein/Aus-Checkbox verwendet. HQPlayer Desktop: die entsprechende Einstellung heißt Adaptive rate und ist dreistufig: unchecked = angeforderte Outputrate muss funktionieren, greyed = angeforderte Rate versuchen und bei Filter-Inkompatibilität auf eine kompatible Rate zurückfallen, checked = immer ein einfaches Vielfaches der Quellrate verwenden. Die Checkbox dieses Konfigurators bildet den Zustand checked / EIN ab; der Desktop-Zustand greyed ist hier bewusst kein eigener Modus.

Ratio – Bedeutung

Ratio beschreibt, welche mathematischen Umwandlungsverhältnisse ein HQPlayer-Filter verarbeiten kann. Die Ratio wird nicht mehr vom Benutzer gewählt, sondern aus PCM Inputrate und Outputrate automatisch abgeleitet.

Any
Beliebige Umrechnungsverhältnisse nach oben oder unten.
Integer
Ganzzahlige Umrechnungsverhältnisse nach oben oder unten. Beispiel: 44,1 → 88,2 kHz = 2x ist zulässig; 44,1 → 96 kHz ist nicht ganzzahlig.
Integer up
Ganzzahlige Verhältnisse ausschließlich beim Upsampling.
Any Up
Beliebige Umrechnungsverhältnisse ausschließlich beim Upsampling.
2^x
Potenzen von zwei: 2x, 4x, 8x, 16x, 32x usw.; nach oben oder unten.
2^x up
Potenzen von zwei ausschließlich beim Upsampling.
1:1
Keine Sample-Rate-Konvertierung.
Matrixbeispiele PCM → PCM
88,2 kHz, Auto rate family EIN
Down: 44,1 kHz. Up: 176,4 → 352,8 → 705,6 → 1.411,2 → 2.822,4 kHz.
96 kHz, Auto rate family EIN
Down: 48 kHz. Up: 192 → 384 → 768 → 1.536 → 3.072 kHz.
Auto rate family AUS
Auch ein Wechsel der Ratenfamilie und Downsampling sind auswählbar, sofern der gewählte Filter die daraus abgeleitete Ratio unterstützt.
Matrixbeispiele PCM → DSD
88,2 kHz, Auto rate family EIN
DSD64 (2,8224 MHz) bis DSD2048 (90,3168 MHz), jeweils 44,1-kHz-Familie.
96 kHz, Auto rate family EIN
DSD64 48k (3,072 MHz) bis DSD2048 48k (98,304 MHz), jeweils 48-kHz-Familie.
Auto rate family AUS
Beide DSD-Ratenfamilien sind auswählbar. Der Konfigurator prüft dann, ob das Verhältnis Integer/2^x oder nicht-ganzzahlig ist und ob der Filter Up- bzw. Downsampling unterstützt.

Wirkung: Outputraten-Vorauswahl + Ratio-Gatekeeper

Apodizing

Apodizing beschreibt, ob der Filter als apodizing eingestuft ist. Diese Filterung bezieht sich auf die entsprechende HQPlayer-Eigenschaft.

Ja
Nur apodizing Filter; HQPlayers Kennzeichnung „½“ wird ebenfalls als geeignet berücksichtigt.
Nein
Nur Filter mit Apodizing = N.
Egal
Apodizing wird nicht als Ausschlusskriterium verwendet.

Automatische Vorbelegung: Die Apodizing-Auswahl wird in Abhängigkeit von der gewählten Quellrate vorbelegt.

1x PCM ≤ 50 kHz
Vorbelegung: Ja. Apodizing wird bevorzugt, um mögliche vorgelagerte Filter- bzw. Mastering-Artefakte zu reduzieren.
Nx PCM > 50 kHz
Vorbelegung: Nein. Bei High-Resolution-Quellen können zwar ebenfalls Fehler oder Artefakte aus dem Mastering vorhanden sein; wenn dies vermutet wird, kann Apodizing manuell auf Ja gesetzt werden.

Die Vorbelegung ist eine Empfehlung und kann jederzeit manuell geändert werden. Wirkung: Gatekeeper.

Ausgabemodus

Legt fest, aus welcher HQPlayer-Filtertabelle die Empfehlungen stammen.

PCM
Filter für PCM-Ausgabe. Outputraten sind von 44,1 kHz bis 3.072 kHz auswählbar.
DSD / SDM
Oversampling-Filter für DSD/SDM-Ausgabe. Enthalten sind die 44,1-kHz- und 48-kHz-DSD-Familien bis DSD2048.

Filter des jeweils anderen Ausgabemodus werden nicht berücksichtigt.

Wirkung: Gatekeeper

Technische Qualität

HQPlayer bewertet die technische Filterqualität relativ zu den anderen Filtern der Tabelle auf einer Skala von 1 bis 5. Die Werte sind eine Orientierung und keine absolute Qualitätsmessung.

Die Auswahl ist zunächst eine Mindestanforderung: Bei Stufe 4 werden nur Filter mit HQPlayer-Qualität 4 oder 5 zugelassen. 0 = Egal deaktiviert diese Mindestanforderung.

Unter den verbleibenden Filtern fließt die gewählte Qualitätsstufe zusätzlich in das Ranking ein.

Wirkung: Gatekeeper + Ranking

Versionshistorie

Version 1.6.3.2
Die Ringing-Grafik wurde fachlich und grafisch präzisiert. Linear Phase wird mit Fokus Space, Intermediate Phase mit Space + Transienten und Minimum Phase mit Fokus Transienten erläutert. Das Original-Grigg-Audio-Logo wurde in der Grafik sauber ausgerichtet.
Version 1.6.3.1
Die beiden Filtergrafiken wurden als getrennte, kompakte Frames innerhalb der musikalischen Vorgaben integriert. Miniaturansichten bleiben innerhalb der bestehenden Panelgröße; Lupe und Bild öffnen die jeweilige Grafik groß. Beide Grafiken enthalten Grigg-Audio-Logo, Quelle und Datum.
Version 1.6.3
Grafische Erläuterungen zu Frequenzgang, Roll-off, Stopband-Dämpfung sowie Impulsantwort mit Pre- und Post-Ringing. Beide Grafiken können direkt vergrößert und über kontextbezogene Hilfen erläutert werden.
Version 1.6.2
Erweiterung der Outputraten-Logik um Auto rate family und automatische Vorauswahl passender Ratenfamilien.
Version 1.6.1
Der Ausgabemodus wird als direktes Optionsfeld für DSD / SDM und PCM dargestellt. Dadurch entfällt das Öffnen einer Auswahlliste.
Version 1.6.0
Die Ratio-Verhältnisse werden automatisch aus der gewählten PCM-Inputrate und der Outputrate ermittelt. Der Konfigurator erkennt dabei Up- oder Downsampling sowie ganzzahlige, 2^x- und nicht-ganzzahlige Umwandlungsverhältnisse und bietet nur Filter an, deren Ratio-Eigenschaften für diese Konvertierung geeignet sind.
Initiale Version (Beta bis 1.5.1)
Entwicklung und Erprobung der Filterdatenbank, technischen Gatekeeper, musikalischen Gewichtung, Benutzeroberfläche und grundlegenden Empfehlungslogik.

HQPlayer Modulator-Dither Settings

Wähle technische und qualitative Vorgaben für Modulatoren bei DSD/SDM-Ausgabe oder Dither/Noise-Shaper bei PCM-Ausgabe. Die Vorschläge und das Ranking sind unverbindlich. Probiere am besten mehrere Varianten aus und lass deine Ohren entscheiden.

Qualitative Vorgaben

Egal
Egal

Technische Vorgaben

Ausgabemodus

Digitale Lautstärkeregelung

Legt fest, ob die Eignung eines DSD/SDM-Modulators für digitale Pegeländerungen berücksichtigt werden soll.

Nein
Die Eignung für digitale Lautstärkeregelung wird nicht als Auswahlkriterium verwendet.
Ja
Explizit ungeeignete Modulatoren werden ausgeschlossen. Neutral bzw. nicht eindeutig gekennzeichnete Varianten bleiben zulässig; ausdrücklich geeignete Varianten werden im Ranking bevorzugt.

Wirkung: Gatekeeper + Ranking

Technische Qualität

Definiert die technische Mindestqualität des Modulators auf einer Skala von 0 bis 5.

0 – Egal
Keine Mindestanforderung an die technische Qualität.
1–5
Modulatoren unterhalb der gewählten Qualitätsstufe werden ausgeschlossen.

Unter den verbleibenden Kandidaten fließt die technische Qualität zusätzlich in das Ranking ein.

Hinweis: Mangels geeigneter Datenbasis handelt es sich um eigene Schätzungen.

Wirkung: Gatekeeper + Ranking

Priorität geringe Rechenlast

Die Priorisierung auf eine geringe Rechenlast soll helfen, Modulatoren zu finden, die auf der verwendeten Hardware zuverlässig lauffähig sind. Wenn bestimmte Modulatoren aufgrund zu hoher Rechenlast nicht funktionieren, können durch eine höhere Priorisierung weniger rechenintensive Alternativen im Ranking nach vorne rücken. Die technische Qualitätsvorgabe bleibt davon unabhängig als Mindestanforderung bestehen.

0 – Egal
Die Rechenlast wird im Ranking nicht berücksichtigt.
1
Schwache Priorisierung auf geringe Rechenlast.
2
Mäßige Priorisierung auf geringe Rechenlast.
3
Deutliche Priorisierung auf geringe Rechenlast.
4
Hohe Priorisierung auf geringe Rechenlast.
5
Maximale Priorisierung auf geringe Rechenlast. Das Ranking erfolgt innerhalb der durch die Qualitätsvorgabe zugelassenen Modulatoren vollständig nach Recheneffizienz.

Hinweis: Mangels geeigneter Datenbasis handelt es sich um eigene Schätzungen.

Wirkung: Ranking

DAC Gerät

Die DAC-Geräteliste basiert auf den von Signalyst veröffentlichten HQPlayer DAC-Correction-Profilen. Sie ist daher keine vollständige Liste aller mit HQPlayer kompatiblen DACs. Die Auswahl wird automatisch mit der PCM-Seite synchronisiert, sodass das Gerät nur einmal ausgewählt werden muss.

DSD 48k möglich wird aus den veröffentlichten SDM-Correction-Daten abgeleitet: Ein Sternchen bei Signalyst bedeutet „Only 44.1k base rates“. Fehlen SDM-Daten, zeigt das Plugin „Keine Angabe“.

DAC Korrektur möglich berücksichtigt das ausgewählte DAC-Gerät und die gewählte DSD-Ausgaberate.

NOS (Non-Oversampling) bedeutet hier, dass die interne digitale Filterung beziehungsweise das interne Oversampling des DACs umgangen werden kann und das Signal laut Quelle bit-perfect an die nachfolgende Wandlung gelangt. PCM und DSD werden getrennt ausgewiesen. Ein Sternchen (*) bedeutet, dass für den korrekten Betrieb eine modifizierte Firmware erforderlich ist.

Quelle DAC Correction: Signalyst – DAC correction support, Stand 5. Juli 2026 (Veröffentlichung).

Quelle NOS: Audiophile Style - Welche DACs umgehen die digitale Filterung?, Stand 3. Januar 2026.

Wirkung: Empfehlung für die HQPlayer Settings

DAC Gerät

Die Auswahl des DAC-Geräts steuert die gerätebezogenen Hinweise und Empfehlungen für die PCM-Ausgabe. Die Geräteauswahl wird automatisch mit der DSD/SDM-Seite synchronisiert, sodass das Gerät nur einmal ausgewählt werden muss. Ist für das Gerät ein passender DAC Wandler hinterlegt, wird dieser automatisch vorbelegt.

Auf der linken Seite werden anschließend NOS / bit-perfect für PCM, DAC Korrektur möglich, DAC Bits und PCM Gain Kompensation angezeigt.

DAC Korrektur möglich wird gegen die gewählte PCM-Ausgaberate und die von Signalyst für das jeweilige DAC-Correction-Profil veröffentlichten PCM-Raten geprüft. Die Auswahl 1411,2 / 1536 kHz wird deshalb getrennt von 705,6 / 768 kHz geführt.

NOS (Non-Oversampling) bedeutet hier, dass die interne digitale Filterung beziehungsweise das interne Oversampling des DACs umgangen werden kann und das PCM-Signal laut Quelle bit-perfect an die nachfolgende Wandlung gelangt.

Quelle DAC Correction: Signalyst – DAC correction support, Stand 5. Juli 2026 (Veröffentlichung).

Quelle NOS: Audiophile Style - Welche DACs umgehen die digitale Filterung?, Stand 3. Januar 2026.

Wirkung: Gerätebezogene Empfehlungen und Anzeigen für die HQPlayer Settings

DAC Bits

Zeigt die in der DAC-Datenbank hinterlegte tatsächlich nutzbare PCM-Wortbreite des ausgewählten DAC-Geräts an. Ist kein verlässlicher Wert hinterlegt, zeigt das Plugin Auto an; dies entspricht in HQPlayer dem Wert 0 und verwendet die vom Audiogerät gemeldete Wortbreite.

HQPlayer verwendet DAC Bits zur Festlegung der Dither-/Noise-Shaping-Tiefe. Das Feld ist im Plugin deshalb nur noch eine gerätebezogene Empfehlung und keine manuelle Eingabe.

Wirkung: Empfehlung für die HQPlayer Settings

DAC Wandler

Beschreibt den für die PCM-Wandlung verwendeten D/A-Wandler beziehungsweise die Wandlerarchitektur. Bei bekannten DAC-Geräten wird der zugeordnete Wandler automatisch vorbelegt; fehlt eine Zuordnung, wird Unbekannt verwendet.

Die Auswahl dient zur Ermittlung der passenden PCM Gain Kompensation. Diese wird auf der linken Seite als Anzeigefeld ausgegeben.

Bei PCM dient der DAC Wandler weiterhin zur Ableitung der PCM Gain Kompensation. Für ESS Sabre wird die Auswahl nach der vierstelligen Chip-Modellnummer zusammengefasst: bis ES9038 (DSD 5th order bevorzugt), ab ES9039 (DSD 7th order bevorzugt) und Modell unbekannt. Ist bei einem bekannten DAC-Gerät die konkrete ESS-Modellnummer hinterlegt, wird die passende Gruppe automatisch daraus abgeleitet.

Bei DSD/SDM wirkt diese ESS-Regel ausschließlich als Ranking, nicht als Gatekeeper: Bis einschließlich ES9038 erhalten Modulatoren 5. Ordnung oder niedriger +10 Ranking-Punkte, alternative höhere Ordnungen −10 Punkte. Ab ES9039 erhalten Modulatoren 7. Ordnung oder höher +10 Punkte, alternative niedrigere Ordnungen −10 Punkte. Alle Modulatorordnungen bleiben zulässig. Bei unbekannter ESS-Modellnummer gibt es keinen Einfluss.

Grundlage ist die direkte Empfehlung von Jussi Laako (Signalyst): „anything up to ES9038PRO 5th order and so far anything from 9039 onwards 7th order.“ Er weist zugleich darauf hin, dass dies keine absolute Regel ist; beispielsweise kann 7th order bei DSD512 auch mit älteren ESS-Wandlern sehr gut funktionieren. Für Class-D- oder Röhrenverstärker empfiehlt er 7th order bei solchen älteren ESS-Wandlern jedoch nicht.

Wirkung: PCM Gain Kompensation

PCM Gain Kompensation

Das Anzeigefeld auf der linken Seite zeigt die aus dem ausgewählten beziehungsweise automatisch vorbelegten DAC Wandler abgeleitete Gain-Kompensation für HQPlayer.

PCM und DSD können je nach DAC unterschiedliche Ausgangspegel besitzen. Die passende PCM Gain Kompensation gleicht diesen Pegelunterschied aus und hilft, Lautstärkesprünge beim Wechsel zwischen PCM- und DSD-Wiedergabe zu vermeiden.

Wirkung: Empfehlung für die HQPlayer Settings

Ausgabemodus

Legt fest, welche HQPlayer-Verfahren berücksichtigt werden. Die Auswahl verändert gleichzeitig die angezeigten qualitativen Vorgaben.

DSD / SDM
Es werden DSD/SDM-Modulatoren bewertet und die qualitativen Vorgaben für Modulatoren angezeigt.
PCM
Es werden Dither- und Noise-Shaper-Verfahren für PCM-Ausgabe bewertet und die dazugehörigen DAC- und PCM-Vorgaben angezeigt.

Das ausgewählte DAC Gerät wird zwischen DSD/SDM- und PCM-Ausgabemodus synchron gehalten. Ein Wechsel des Ausgabemodus erfordert daher keine erneute Geräteauswahl.

Wirkung: Gatekeeper + Bedienoberfläche

DSD-Ausgaberate

Legt die gewünschte DSD/SDM-Ausgaberate fest. Modulatoren können eine minimale unterstützte Ausgaberate besitzen und werden darunter ausgeschlossen.

Beispiel: Ein Modulator mit einer Mindestrate von DSD1024 kann bei DSD1024 und höheren unterstützten Raten verwendet werden, bei DSD512 oder niedriger jedoch nicht.

Wirkung: Gatekeeper

PCM-Ausgaberate

Legt die gewünschte PCM-Ausgaberate fest. Die Auswahl wird bei der Empfehlung von Dither- und Noise-Shaper-Verfahren berücksichtigt.

Zusätzlich wird für das ausgewählte DAC-Gerät geprüft, ob das Signalyst DAC-Correction-Profil genau diese Ratenfamilie unterstützt. 705,6 / 768 kHz und 1411,2 / 1536 kHz werden deshalb getrennt ausgewiesen.

Die angezeigten Rate-Paare stehen jeweils für die 44,1-kHz- und 48-kHz-Familie. Die Auswahl reicht bis 2822,4 / 3072 kHz.

Wirkung: Gatekeeper + DAC-Correction-Anzeige

Versionshistorie

Version 1.7.8
DAC-Wandler-Auswahllisten robust synchronisiert: fehlende Wandlerprofile werden aus der mitgelieferten Referenzdatenbank ergänzt; bestehende Converter-Datensätze werden bei der Migration normalisiert.
Version 1.7.7
DAC-Wandler-Zuordnungen für alle Geräteprofile geprüft und vervollständigt. Bekannte diskrete, AKM-, ROHM- und Holo-Wandlerpfade werden nun im Feld „DAC Wandler“ korrekt ausgewählt; „Unbekannt“ bleibt nur bei tatsächlich nicht eindeutig zuordenbaren bzw. nicht unterstützten Pfaden. Topping Centaurus wird für PCM und DSD dem Holo-Audio-Wandlerprofil zugeordnet.
Version 1.7.6
DAC-Datenbank systematisch auf getrennte PCM-/DSD-Wandlerarchitekturen und Chip-/Modulangaben vereinheitlicht. Holo Audio und Topping Centaurus werden mit R2R für PCM und separatem Resistor-Ladder-/Vector-Step-Netzwerk für DSD geführt. Die technischen Zusatzdaten werden abhängig vom Ausgabemodus unter den qualitativen Vorgaben angezeigt; ein Hinweis kennzeichnet sie als unverbindliche, revisionsabhängige Angaben.
Version 1.7.5
NOS/bit-perfect-Kennzeichnung für eindeutig identifizierte ESS-Sabre-Wandler präzisiert: PCM und DSD werden auf den jeweiligen ESS-Wandlerpfaden ausdrücklich mit „Nein“ ausgewiesen. Grundlage ist Jussi Laakos technische Aussage, dass der ESS-Modulator bzw. die interne DSP-Verarbeitung nicht vollständig umgangen werden kann. Die Audiophile-Style-NOS-Positivliste bleibt davon unabhängig erhalten.
Version 1.7.4
DAC-Datenbank erweitert und präzisiert: konkrete PCM-/DSD-Wandlerchips und Architekturen für zahlreiche Geräte ergänzt. Sammeldatensätze werden, soweit belastbar möglich, nach Modell bzw. Revision getrennt. TEAC UD-507 und SMSL D1 wurden ergänzt. Die NOS/bit-perfect-Kennzeichnung bleibt davon unabhängig und folgt weiterhin der Audiophile-Style-Liste vom 3. Januar 2026; Firmware-Hinweise bleiben erhalten.
Version 1.7.3
ESS-Ranking nachgeschärft: Zur bevorzugten DSD-Modulatorordnung gibt es weiterhin +10 Punkte, eine alternative Modulatorordnung erhält jetzt −10 Punkte. Die ESS-Wandlerbezeichnungen grenzen die Empfehlung ausdrücklich auf DSD ab. In der DAC-Datenbank werden PCM- und DSD-Wandler/Chips getrennt geführt und in der Admin-Tabelle sichtbar angezeigt.
Version 1.7.2
ESS-Modulatorregel nach direkter Jussi-Laako-Antwort neu gefasst: Die Auswahl richtet sich jetzt ausschließlich nach der vierstelligen ESS-Chipmodellnummer. Bis einschließlich ES9038 wird 5th order (oder niedriger), ab ES9039 7th order (oder höher) im Ranking mit +10 Punkten bevorzugt. Der bisherige ESS-Gatekeeper entfällt vollständig; andere Modulatorordnungen bleiben zulässig. Die HyperStream-Felder wurden aus der DAC-Datenbank entfernt. Die Wandlerauswahl zeigt stattdessen „ESS Sabre bis ES9038“, „ESS Sabre ab ES9039“ und „ESS Sabre – Modell unbekannt“.
Version 1.7.1
Bezeichnung zur PCM Gain Kompensation bei Texas Instruments / Burr-Brown präzisiert: „Abhängig von der gewählten Analog-FIR-Einstellung im DSD-Betrieb.“ Datenbank und Ranking unverändert.
Version 1.7.0
Umfangreiche Erweiterung der DAC-Datenbank: Wandlerfamilie, konkrete PCM-/DSD-Wandlerdaten und -architekturen, ESS-HyperStream-Klassifizierung sowie getrennte Wandlerpfade für PCM und DSD. Die Wandleranzeige folgt jetzt dem aktiven Ausgabemodus; bekannte DAC-Geräte werden bidirektional mit dem jeweils passenden PCM- bzw. DSD-Wandler verknüpft. Bei ESS steuern die Klassen HyperStream < IV und HyperStream ≥ IV den Modulator-Gatekeeper; HyperStream unbekannt bleibt ohne Gate.
Version 1.6.4
DAC-Datenbank 1.7.1: ESS-Wandlerauswahl auf die drei Klassen HyperStream < IV, HyperStream ≥ IV und HyperStream unbekannt vereinheitlicht. Der Gatekeeper arbeitet jetzt direkt mit diesen Klassen; unbekannt bleibt ohne Gate. Ferrum WANDLA (ES9038PRO) und Accuphase DAC-60 (ES9016K2M) sind anhand von Hersteller- und ESS-Angaben als HyperStream < IV verknüpft.
Version 1.6.3
DAC-Datenbank 1.7.0: getrennte PCM-/DSD-Wandlerdaten, ESS-HyperStream-Generation und Frontend-DSP ergänzt. DAC Wandler ist nun auch auf der DSD-Seite verfügbar und wird mit PCM sowie bekannten DAC-Geräte-Zuordnungen synchronisiert. Vorläufiger ESS-HyperStream-Gatekeeper für die Modulatorordnung ergänzt.
Version 1.6.2
PCM Gain Kompensation wird jetzt auch bei manueller Auswahl des DAC Wandlers ohne ausgewähltes DAC Gerät angezeigt.
Version 1.6.1
DSD512 ist die neue Standard-Ausgaberate; die DSD-Raten zeigen zusätzlich die zugehörigen MHz-Werte beider Ratenfamilien. Bei PCM ist 705,6 / 768 kHz jetzt Standard und die Auswahl wurde bis 2822,4 / 3072 kHz erweitert.
Version 1.6.0
Umfangreiche Erweiterung der DAC-Geräteverwaltung: zentrale DAC-Datenbank, Verknüpfung von DAC Gerät und DAC Wandler, getrennte NOS/bit-perfect-Informationen für PCM und DSD, DSD-48k-Unterstützung, Signalyst DAC-Correction-Daten, DAC Bits und PCM Gain Kompensation. Die Geräteauswahl wird zwischen PCM und DSD/SDM synchronisiert.
Initiale Version (Beta bis 1.5.6)
Entwicklung und Erprobung der Modulator-, Dither- und Noise-Shaper-Datenbank, der Rankinglogik, technischen Gatekeeper sowie der Benutzeroberfläche.

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